Die Neuen in der Schmittenau: Talenten die Bühne Landesliga bieten

Die Neuen in der Schmittenau: Talenten die Bühne Landesliga bieten

Gerd Schimmer als sportlicher Leiter, Michael Wernsdorfer und Markus Saal als neue Trainer, dazu zahlreiche Spieler, die bleiben – der Kader des SV Memmelsdorf für die kommende Runde in der Landesliga hat längst mehr als nur Konturen angenommen. Auch in Sachen Zugänge ist man in der Schmittenau schon weit – fünf Sommer-Neue stehen fest. anpfiff.info stellt sie vor.

Von Marco Heumann (anpfiff.info)

Lorenz Utz (JFG Steigerwald/fünf Spiele/null Tore in der laufenden Runde): Das Talent wagt den Sprung aus der U19-Bayernliga in die Landesliga im Herrenbereich. In der unterbrochenen Runde kam er in allen fünf Partien der JFG Steigerwald zum Einsatz. „Er ist eine doppelte sinnvolle Neuverpflichtung“, meint Gerd Schimmer mit Blick auf die Vielseitigkeit von Lorenz Utz. Der kann in der Defensive gleich auf mehreren Positionen eingesetzt werden. Eingeplant ist der Youngster, der seit Jahren zum Stamm des starken Steigerwälder-Jahrgangs 2002 gehört, zuvorderst in der Innenverteidigung, wo nach den Abgängen von Stanislaw Nikiforow und Nicolas Müller gleich zwei Planstellen zu besetzen sind. Aber auch auf der Sechs oder der Außenbahn in der Viererkette könnte der Youngster eine Option sein.



Maximilian Nöth (FC Oberhaid/29 Jahre/16/0): Der „Oldie“ unter den Sommer-Zugängen des SV Memmelsdorf wagt mit 29 Jahren erstmals den Sprung in die Landesliga. Gerd Schimmer ist überzeugt davon, dass Maximilian Nöth ihn schaffen kann. „Er hat in den vergangenen Jahren beim FC Oberhaid eine sehr gute Rolle in der Bezirksliga gespielt“, lobt der sportliche Leiter den vielseitig einsetzbaren Zugang. 16 Mal stand er in der vor dem Abbruch stehenden Runde auf dem Platz, 15 Mal davon in der Startelf. Meist agierte der 29-Jährige dabei als Innenverteidiger, aber ab und an auch auf der defensiven Außenbahn. Insgesamt stehen in vier Jahren und drei Spielzeiten 63 Bezirksliga-Einsätze mit drei Treffern in seiner anpfiff.info-Statistik. Heimatverein von Maximilian Nöth ist die DJK Gaustadt, für die er von 2010 bis 2013 fast 200 Mal von der A-Klasse bis zur Kreisliga am Ball war.


Lukas Lang (ASV Gaustadt/19/0/0): „Er ist ein echtes Torwarttalent“, urteilt Gerd Schimmer über den 19 Jahre alten Keeper, der vom Kreisklassisten kommt, für den er aber corona-bedingt nicht ein Pflichtspiel bestreiten konnte. Kennen- und schätzen gelernt hat der sportliche Leiter des SV Lucas Lang in seiner Zeit als Trainer der U16 der SpVgg Greuther Fürth. Der Neu-Memmelsdorfer spielte damals für den FC Eintracht Bamberg und überzeugte in Vorbereitungsspielen gegen den Kleeblatt-Nachwuchs. „Er hat tolle Reflexe und ist auch fußballerisch stark.“ Seine ersten Sporen im Herrenbereich verdiente sich Lucas Lang nach 25 Einsätzen in der U17- und U19-Landesliga für den FCE, in seinem letzten U19-Jahr erst in der Zweiten des Fc Oberhaid (fünf Partien) und dann beim SC Lichteneiche (drei Partien) jeweils in der A-Klasse.


Lukas Schuberth (TSV Breitengüßbach/21/23/0): „Er ist ein Fußballverrückter“, lobt Gerd Schimmer den 21-Jährigen, der beim SV Memmelsdorf mit seinem Bruder Thomas, der das Tor des SVM hütet, zusammenspielen wird. „Er gibt immer Vollgas und ist in jedem Training mit 110 Prozent dabei.“ Seit dem Sommer 2018 gehört Lukas Schuberth, dessen bevorzugtes Revier die offensive Außenbahn ist, zum erweiterten Stamm des TSV in der Bezirksliga. 48 Mal stand er auf dem Platz und erzielte dabei immerhin drei Treffer. In 20 der 48 Partien kam der künftige Schmittenauer von der Bank, womit er einer der Einwechsel-Könige der Klasse war. „Er ist ein guter Athlet, der sich in den vergangenen Jahren enorm gesteigert hat und sich jetzt den Sprung zutraut“, freut sich Gerd Schimmer über die Schuberthsche Familienzusammenführung.


Lucas Horn (TSV Hirschaid/22/12/0): Der 22-Jährige ist eine Art Rückkehrer, schließlich war er im Nachwuchs als Stützpunktspieler einige Jahre für den Nachwuchs des SV Memmelsdorf am Ball. Später zog es ihn zum FC Eintracht Bamberg, wo er zwei Jahre lang Stammspieler in der U19-Landesliga war und auch seine ersten Gehversuche im Herrenbereich machte. Die „bescherten“ ihm ein weiteres Alleinstellungsmerkmal unter den Sommer-Zugängen. Mit seinen drei Einsätzen in der Vorrunde der Saison 2018/2019 (zwei davon als Joker) ist er der einzige Neue mit „Erfahrung“ in der Landesliga. In den letzten gut zwei Jahren war der Defensivallrounder dann in der Kreisliga für den TSV Hirschaid am Ball. Dort sind für ihn 22 Einsätze mit einem Tor in seiner anpfiff.info-Statistik verzeichnet. „Wir hatten in der Defensive schon einen gehörigen Aderlass“, sagt Gerd Schimmer. „Da mussten wir nachlegen und haben es auch mit Lucas Horn getan.“

Der eine ist nicht mehr für den SV Memmelsdorf am Ball, der andere schon: Ata Simitci (vo.) - hier noch im Trikot des VfL Frohnlach und Dominik Sperlein (inzwischen DJK Don Bosco Bamberg)


Schon länger da, aber doch neu

Genau wie mit einem weiteren „Neuen“! Der ist zwar schon seit dem Winter Teil des Kaders, kam aber bisher corona-bedingt noch nicht einmal zu einem Trainingseinsatz für sein neues Team. Dem 37-Jährigen, der lange Jahre höherklassig für den TSV Sonnefeld, den DVV Coburg, den TSV Mönchröden oder zuletzt den VfL Frohnlach (23 Landesliga-Einsätze in der aktuellen Runde) am Ball war, kommt im neuformierten SVM-Kader eine Schlüsselrolle zu. „Er soll mit seiner Erfahrung die Jungen an die Hand nehmen“, setzt Gerd Schimmer auf die Routine des Innenverteidigers, den es aus dem Landkreis Coburg nach Gundelsheim und damit in die Nachbarschaft der Schmittenau gezogen hat. „Er wird uns in der Defensive weiterhelfen, aber auch als Führungsspieler und mit seiner Mentalität.“   

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