Gerd Schimmer bleibt in der Schmittenau

Gerd Schimmer bleibt in der Schmittenau

Auch beim SV Memmelsdorf laufen die Planungen für die kommende Runde auf Hochtouren. Dabei gibt es eine Personalie, die durchaus überraschend kommt. Gerd Schimmer, aktuell Coach des Tabellendritten der Landesliga Nordwest wird den Verein, entgegen der ursprünglichen Planungen, im Sommer nun doch nicht verlassen…

Von Marco Heumann (anpfiff.info)

Michael Wernsdorfer wird in der Saison 2021/2022 neuer Spielertrainer beim SV Memmelsdorf. An dieser bereits vor weit mehr als einem Jahr – nämlich im Januar 2020 – festgezurrten Personalie hat sich nichts geändert. Genausowenig wie am künftigen Co, der Markus Saal heißen wird.

Vom Trainer zum "sportlichen Berater"

Doch auch der Vorgänger des Duos und noch amtierende Trainer Gerd Schimmer wird weiter Teil der Schmittenau-Kicker sein. Er übernimmt eine Art Beraterrolle und unterstützt die sportliche Leitung. „Die Vorstandschaft sowie Michael Wernsdorfer und Markus Saal sind auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich mir so etwas vorstellen könnte.“ Und der 51-Jährige konnte. „Es gab keine richtig interessanten Anfragen anderer Vereine und es hat seinen Reiz, den Neuaufbau in Memmelsdorf mitzugestalten“, berichtet er im Gespräch mit anpfiff.info und ist sicher. „Das wird eine gute Sache.“

Der Umbruch im Kader hat bereits in der offiziell noch immer nicht beendeten und schon fast zwei Jahre dauernden Saison 2019/2021 begonnen. Zahlreiche Spieler, die im Sommer 2019 noch ihre Stiefel für den SVM geschnürt haben, haben im Lauf der langen Monate und während zweier ausgedehnter Pausen den Verein verlassen. Allen voran Dominik Sperlein, Dominic Fischer, Pascal Schneider und Philipp Hörnes, die es zum Nachbarn DJK Don Bosco Bamberg zog. Insgesamt summiert sich die Zahl der Abgänge auf nahezu ein Dutzend.

 

Yves Graf mit toller Entwicklung

Dennoch konnte das Team sein Niveau halten und sich im Vorderfeld der Landesliga etablieren. Was auch daran lag, dass sich etliche Youngster gut entwickelten. Noah und Niklas Kühm schafften den Sprung nahe an die Stammelf heran. Yves Graf wurde da sogar zum festen Bestandteil. Der 19-Jährige kam auf insgesamt zwölf Einsätze. „Er hat sich überragend entwickelt und wir sind froh, dass wir ihn haben“, sagt Gerd Schimmer.

Eine wichtige Rolle für die starken Auftritt der Talente spielte aus seiner Sicht die Spielgemeinschaft, die der SV Memmelsdorf bei der Reserve mit dem SV Dörfleins bildete und die in der Kreisklasse 1 den Ligaerhalt schaffte. „Das war eine Super-Sache“, sagt der 51-Jährige. „Wir sind dem SV Dörfleins sehr dankbar, dass er uns diese Möglichkeit gegeben hat, die unsere jungen Spieler auch genutzt haben, um sich im Herrenbereich zu etablieren. Wir verdanken der Kooperation sehr viel.“
 

Zweite künftig als SG mit dem SV Merkendorf 2

Fortgeführt wird sie jedoch nicht. Stattdessen bilden künftig die Zweiten des SV Memmelsdorf und des SV Merkendorf ein Tandem. Vorteil ist vor allem die räumliche Nähe, die auch helfen soll, ein gemeinsames Training für das „Farmteam“ anzubieten.

Wer aus Reihen des SV Memmelsdorf dann dort auflaufen wird, muss man sehen. Die Planungen laufen, auch wenn der Ball ruht, auf Hochtouren. „Unser Ziel ist es, einen Kader mit 25 Spielern zur Verfügung zu haben.“ Engpässe wie in der aktuellen Runde soll es nicht erneut geben. Mit Wladislaw Nikiforow (TSV Schammelsdorf) und Nicolas Müller (DJK Tütschengereuth) stehen zwei Abgänge fest. Aber es gibt auch zahlreiche Akteure, die ihre Zusage gegeben haben und weiter in der Landesliga für den SV Memmelsdorf am Ball bleiben wollen.

Das neue Trainerduo kann auch künftig auf die erfahrenen Oliver Kratz, Daniel Krüger, Maximilian Hofmann, Keeper Thomas Schuberth, Thomas Kamm, der, wenn es die eigene Gaststätte zulässt, wieder einsteigen will oder Henrik Schwinn setzen. Der hat sich, aus Sicht von Gerd Schimmer, hervorragend entwickelt. „Er ist ein Top-Allrounder“, lobt der bald Ex-Coach vor allem die Vielseitigkeit des 23-Jährigen.

Yves Graf und die Kühm-Zwillinge führen die Riege der jungen Spieler, die bleiben, an. Auch Daniel Schäfer gehört noch in diese Kategorie. Allerdings nur noch bedingt, schließlich erwartet Gerd Schimmer vom 21-Jährigen, der 15 Einsätze in der laufenden Runde bestritten hat, „dass er den nächsten Schritt“ tut.

Den wagen auch zahlreiche Neue, die ab dem Sommer das Trikot des SV Memmelsdorf tragen werden. Wer genau? Das lesen Sie demnächst bei anpfiff.info. 

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