Kontinuität in der Schmittenau: „Sie tragen die SVM-DNA in sich!“

Kontinuität in der Schmittenau: „Sie tragen die SVM-DNA in sich!“

Von Marco Heumann (anpfiff.info)

Auch wenn der SV Memmelsdorf den Sprung in die Aufstiegsrunde der Landesliga Nordwest in quasi letzter Sekunde verpasst hat und im Frühjahr weiter um den Klassenerhalt kämpfen muss, stellen die Verantwortlichen schon jetzt die Weichen und setzen dabei auf Kontinuität. Michael Wernsdorfer und Markus Saal bleiben als Spielertrainer-Duo und Gerd Schimmer als sportlicher Leiter.

 

„Die Beiden machen einen Riesen-Job“, lobt Florian Brehm das Trainerduo des SV Memmelsdorf. Der Funktionäre, Betreuer der Ersten und Vorstandsmitglied in Personalunion weiß genau, was er an Michael Wernsdorfer und Markus Saal hat. „Sie tragen die SVM-DNA in sich!“ Markus Saal ist so etwas wie ein „Vereinsurgestein“. Dem 29-Jährige wurde die Schmittenau quasi in die Wiege gelegt. Und auch Michael Wernsdorfer hat in den nun schon sechs Jahren, die er beim Landesligisten kickt, längst dort seine sportliche Heimat gefunden. „Sie sind unsere Idealbesetzung!“

Im Sommer in die zweite gemeinsame Runde
 

Umso größer war die Freude, als sich in den Gesprächen sowohl mit der Mannschaft als auch mit den beiden Coaches schnell herausstellte, dass die Wertschätzung eine mehrfach gegenseitige ist. Das Team sprach sich für das Duo aus und sowohl Michael Wernsdorfer als auch Markus Saal machen gerne beim SV Memmelsdorf weiter. Das heißt, die beiden 29-Jährigen gehen im Sommer in ihre zweite gemeinsame Runde als Chef- und Co-Spielertrainer.

Im Sommer hatten sie ihre Übungsleiter-Premiere gefeiert und die Nachfolge von Gerd Schimmer angetreten. Schon im Januar 2020 wurden damals die Weichen gestellt, sodass die künftigen dem aktuellen Trainer in der Vorbereitung auf die dann nicht startende Rückrunde der Saison 2019/2020 schon einmal über die Schulter schauen konnten. Gut eineinhalb Jahre dauerte das Schnuppern corona-bedingt.
 

Auch der "Sechser im Lotto" macht weiter

Eine Zeit, in der sich auch herauskristallisierte, dass Gerd Schimmer zwar als Coach gehen wird, dem Verein aber dennoch erhalten bleibt. Der 52-Jährige übernahm den Posten des sportlichen Leiters. „Das war für uns ein echter Glücksgriff, so etwas wie ein Sechser im Lotto“, lobt Florian Brehm den Mann im Hintergrund fast überschwänglich, aber nicht grundlos. Der aktuelle Kader des SV Memmelsdorf trägt schließlich deutlich die Handschrift von Gerd Schimmer. „Ohne ihn würde es bei uns anders aussehen“, gibt der Vorstand ehrlich zu. „Er hatte bei mindestens zehn oder elf unserer 13 Zugänge seine Finger im Spiel.“

Der erfahrene Übungsleiter ist bereits seit weit mehr als 20 Jahren im Bamberger Fußball unterwegs und dementsprechend gut vernetzt. Davon profitiert der SV Memmelsdorf. „Ich behaupte einmal, es gibt kaum einen, der sich in der Region so gut auskennt“, sagt Florian Brehm. „Hut ab, was er für uns geleistet hat und noch immer leistet.“

Und auch künftig leisten wird – muss man ergänzen. Denn genau wie die beiden Trainer, bleibt auch Gerd Schimmer über den Sommer hinaus in der Schmittenau. Er setzt seine Arbeit als sportlicher Leiter fort. „Die Gespräche waren sehr positiv und die Aufgabe macht mir sehr viel Spaß“, erklärt der 52-Jährige auf Nachfrage von anpfiff.info. „Wir sind schon dabei, auch für die kommende Runde wieder eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen.“

Paradebeispiel Luis Grasser

Dabei ist es natürlich nicht unbedingt hilfreich, dass durch das Last-Minute-Verpassen der Aufstiegsrunde der Klassenerhalt noch nicht in trockenen Tüchern ist. Aber sowohl Gerd Schimmer als auch Florian Brehm sind guter Dinge, dass im Frühjahr schnell ein weiteres Jahr Landesliga gesichert werden kann. Und damit auch die Idee, mit der man in der Schmittenau versucht, seine Nische im höherklassigen Bamberger Fußball zu finden, auch wenn es mit Don Bosco und dem FC Eintracht zwei Nachbarn gibt, die noch eine Klasse über dem SVM auflaufen, gibt.

„Wir wollen jungen Spielern, für die es in der Bayernliga noch nicht oder nicht reicht, die Möglichkeit bieten, sich auf der Landesliga-Bühne zu zeigen“, erklärt Florian Brehm und nennt das Musterbeispiel für das Konzept, den Torjäger des SVM, der in 16 Partien 15 Treffer erzielen konnte. „Luis Grasser ist aus der Bezirksliga zu uns gekommen und eingeschlagen wie eine Bombe. Aber was noch wichtiger ist: Er fühlt sich bei uns pudelwohl.“

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